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Brennweite als Entscheidungsfaktor

Makro-Aufnahme © schweitzer-degen - Fotolia.com In der Fotografie ist die Bestimmung der optimalen Brennweite von entscheidender Bedeutung. Durch die Brennweite kann die Größe des Bildes verändert werden. Wird der Abstand zwischen Haupt- und Bildebene allerdings unverhältnismäßig verändert, kann die Qualität, also die Schärfe des Bildes beeinträchtigt werden. Um die Qualität zu erhalten, wenn die Brennweite verändert wird, muss aber auch der Abstand von Hauptebene zu Bildebene entsprechend verändert werden. Ansonsten kann das Bild unscharf werden.

Brennweiten für die Fotografie

Die Einstellungen werden von professionellen Fotografen durch den Einsatz verschiedener Objektive oft manuell vorgenommen. Bei digitalen Kameras, wie sie auch im privaten Gebrauch verbreitet sind, wird die Brennweite jedoch automatisch von der Kamera eingestellt. Sobald der Nutzer den Zoom Knopf benützt und somit die Bildebene näher heranzoomt oder weiter weg zoomt, verändert sich auch die Brennweite automatisch mit. Nur so ist es möglich bei den verschiedenen Fotografiesituationen auch klare und scharfe Bilder geliefert zu bekommen.

Auswirkungen unterschiedlicher Objektive

Für den Einsatz unterschiedlicher Brennweiten werden verschiedene Objektive benötigt. Einige lassen in einem gewissen Rahmen manuelle Einstellungen zu, wie beispielsweise beim Zoom Objektiv. Die Brennweite beim Weitwinkel Objektiv bewirkt, dass Objekte im Vordergrund besonders stark betont und daher auch schärfer und genauer dargestellt werden können als andere Objekte oder Flächen, die eher im Hintergrund liegen. Ein Tele Objektiv hingegen sorgt durch die Brennweiteneinstellung wiederum dafür, dass Objekte, die eher im Hintergrund liegen, stärker dargestellt werden als Objekte, die im Vordergrund der Bildebene liegen. Jedoch ist bei der Verwendung unterschiedlicher Objektive mit verschiedenen Brennweiten auch immer auf den Abstand zum zu fotografierenden Objekt zu achten. Denn ansonsten kann die Perspektive unnatürlich und unrealistisch dargestellt werden.

Erwünschte Effekte durch Brennweitenveränderung

Durch die Veränderung der Brennweite beim Kameraobjektiv können unterschiedliche, fotografische Effekte erzeugt werden. Professionelle Fotografen können dabei bestimmte Elemente des Bildes mehr in den Vordergrund rücken, während andere in den Hintergrund geraten. Nicht nur in der Werbefotografie sind diese Effekte oft erwünscht, sondern auch bei Paparazzi, die Promis aus der Ferne für die Boulevard Zeitungen ablichten, aber auch teilweise im Bereich der Detektivarbeit, wo nicht selten ebenfalls Fotos aus der Entfernung gemacht werden müssen. Um hier die richtige Brennweite einstellen zu können bzw. das passende Objektiv zu wählen, ist es allerdings notwendig, über genügend Erfahrung in der Fotografie zu verfügen. Daher werden die meisten Effekte nur von versierten Berufsfotografen benutzt. Private Kameranutzer geben sich in der Regel mit den einfachen und automatischen Zoom Funktionen zufrieden, die mit den handelsüblichen Digitalkameras problemlos ermöglicht werden können.

Brennweite beim Kamerakauf

Auch beim Kamerakauf ist es wichtig zu wissen, welche Brennweite die Kamera hat. Bei den Beschreibungen von Digitalkameras wird die Brennweite jeweils in Millimetern angegeben. Dabei wird der Abstand zwischen der Linse und dem Fotochip, auf dem das Bild abgebildet wird, bei einem Blickwinkel von 46 Grad angegeben, welcher wiederum dem durchschnittlichen Blickwinkel des Menschen entspricht. Somit entspricht eine Brennweite von 39-117 mm beispielsweise einem dreifachen, optischen Zoom. Das bedeutet, desto höher die Brennweite einer Kamera ist, desto größer ist auch der Zoomeffekt, der damit genutzt werden kann. Die Brennweite ist durchaus ein entscheidender Faktor bei der Auswahl einer Kamera.

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